Für Nutzer der Apple Watch in Metropolen wie Mumbai, Neu-Delhi oder Bengaluru bedeutete das Bezahlen bisher meist das Zücken der physischen Bankkarte oder das umständliche Scannen von QR-Codes am Smartphone. Nun hat Apple Apple Pay in Indien offiziell gestartet. Damit lassen sich kontaktlose Transaktionen über iPhone, iPad und Apple Watch an tausenden Kartenterminals im ganzen Land ausführen. Der Rollout schließt eine langjährige Lücke im Apple-Ökosystem, startet jedoch mit einem exklusiven Partnerkreis.
Nutzer können Einkäufe an NFC-Terminals begleichen, ohne eine physische PIN am Terminal einzutippen oder auf per SMS versendete Einmalpasswörter (OTP) zu warten. Die Autorisierung erfolgt über den NFC-Chip und das Secure Element des Apple Watch oder iPhone, gesichert durch Handgelenkerkennung oder Face ID.
Zum Start kooperiert Apple mit der Axis Bank. Kunden mit Visa- und Mastercard-Kreditkarten dieses Instituts können ihre Karten direkt in der Apple Wallet hinterlegen und über die Watch-App auf dem iPhone mit der Smartwatch synchronisieren. Die unterstützten Hardware-Generationen sind in unserem Apple Watch Modell-Identifier aufgeführt.
Apple Pay funktioniert an allen herkömmlichen NFC-Kassenterminals sowie in Apps und im Safari-Browser. Laut Apple ist der Dienst inzwischen in über 90 Ländern aktiv und wird von mehr als 11.000 Bankinstituten unterstützt. Wer seine Smartwatch intensiv für mobile Dienste nutzt, kann mit unserem Apple Watch Akkulaufzeit-Rechner die Auswirkungen auf die tägliche Batterielaufzeit prüfen.
Der deutliche Nachteil zum Start: Kunden großer indischer Banken wie HDFC, ICICI, SBI sowie des nationalen RuPay-Zahlungsnetzwerks bleiben vorerst außen vor.
Preserved Benefit: Reibungsloses kontaktloses Bezahlen ohne OTP auf der Apple Watch und dem iPhone an tausenden Händlerterminals für Kunden der Axis Bank.
Explicit Trade-Off: Die anfängliche Exklusivität für Axis Bank Visa- und Mastercard-Kreditkarten schließt andere indische Großbanken und das RuPay-System vorerst aus.